
Stuttgartlauf Halbmarathon
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Der Stuttgarter Zeitung-Lauf ist ein sehr beeindruckendes Laufevent. Dazu trägt das besonders umfangreiche Rahmenprogramm bei, vor allem aber die Dimensionen dieser Veranstaltung machen den Stuttgartlauf zu einem Erlebnis: 2005 waren fast 21.000 Teilnehmer für die verschiedenen Wettbewerbe gemeldet, die Hälfte davon auf der Halbmarathonstrecke.
Chris und Martin waren schon einige Male dabei und auch Phil lief 2000 mit. Das Tenzer Team hat damit verschiedenste Geschichten über den Stuttgartlauf zu erzählen: von langen Geraden, gelben Kopftüchern, Überholmanövern an Getränkestationen, Hitzeschlachten und Bestzeiten ... Aus diesem Grund wollte Helene den Lauf in diesem Jahr endlich auch einmal miterleben, nachdem es im Vorjahr nur für den gut 7km langen SV-Lauf gereicht hatte.
Die 10.000 Startplätze für den Halbmarathon waren erstaunlich schnell ausgebucht. Während sich Chris einen der letzten Startplätze online sicherte, bekam Helene nur noch durch Postanmeldung eine Startnummer, nachdem die Internetanmeldung bereits geschlossen war.
Auf den Stuttgart-Lauf kann man sich schon im Vorfeld mit dem Angebot der Website einstimmen. Als Hauptsponsor veröffentlicht die Stuttgarter Zeitung dort immer wieder Artikel zum Thema, ein Zwischenzeiten-Rechner hilft bei persönlichen Zielsetzungen und Zuschauer kann man per E-Card einladen. Am Laufsonntag beginnt das Erlebnis schon beim Abholen der Startnummern, denn rund um das Daimler-Stadion und die Schleyer-Halle herrscht Ausnahmezustand! Auf dem Weg zum Start kann man sich in den Menschenmassen leicht verlieren – zumindest Chris und Helene haben es dieses Jahr tatsächlich geschafft. ;-)
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Den Start überwacht eine Truppe im American Football-Outfit, die bis zum Startschuss die Startlinie blockiert und dann schnell zur Seite springt. Davon bekommen Läufer im hinteren Teil des Feldes nichts mit, da sich die 10.000 Läufer nur langsam in Bewegung setzen. Hier ist die Zeitmessung per Chip unbedingt nötig – zwischen Helenes Brutto- und Nettozeit lagen ganze vier Minuten.
Die Strecke gestaltet sich sehr unterhaltsam. Verschiedene Bands helfen mit "schneller" Musik nach und auch viele Zuschauer motivieren die Läufer mit Transparenten, deren Sprüche auch mal dem Radsport entnommen sind: "Quäl' dich, du ...!" Für den nachfolgenden Inline-Halbmarathon sind alle Verkehrsschilder mit Stroh abgepolstert. Landschaftlich besonders schön ist das Stück zwischen Weinbergen und Neckarufer.
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Höhepunkt des Halbmarathons ist auf jeden Fall der Zieleinlauf im Daimler-Stadion. Schon von draußen hört man die Stimme des Stadionsprechers. Innen wird unter den Augen vieler Zuschauer und übertragen auf einer großen Leinwand noch eine halbe Runde auf der Bahn gelaufen. Ein Schlussspurt ist jedoch oft nicht möglich, da sich bei der großen Teilnehmerzahl das Feld bis zum Schluss nicht auseinanderziehen kann und auf den letzten Metern noch Gedränge herrscht. Die Helfer haben alle Hände voll zu tun, einen Rückstau vor der Ziellinie mit der Zeitnahme-Matte zu verhindern.
Mit einer goldglänzenden Medaille um den Hals kann jeder Finisher im Anschluss an den Lauf das Rahmenprogramm wahrnehmen. So findet am Laufsonntag in der Schleyer-Halle eine Laufmesse statt und neben dem Stadion gibt es Maultaschen. Schade ist nur, dass ein so kleiner Stand niemals so viele Läufer versorgen kann und die Schlangen entsprechend lang sind.
Einige Tage nach dem Lauf kann man das Ergebnis noch einmal mit einer großen Beilage der Stuttgarter Zeitung Revue passieren lassen. Vielleicht findet man sich ja auf einem der vielen Fotos wieder? In der Ergebnisliste ganz bestimmt!
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Falls Sie sich auf einem der Bilder wiedererkennen, und dieses nicht auf dieser Seite veröffentlicht haben wollen, schicken sie bitte eine E-mail an Chris, der dann das betreffende Bild sofort herausnehmen wird.
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