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Widderstein Berglauf 2007

 

  Beim Widderstein Berglauf galt es auf einer Strecke von 15 Kilometern 853 Höhenmeter zu überwinden und auch wieder abzusteigen. Nur 1 km der Strecke verlief auf Asphalt und 6 km auf Schotterwegen, der Rest bestand aus teils hochalpinen Steigen. Bei der Streckenbesichtigung am Vortag entschied sich Helene daher gegen die Teilnahme. Chris und Andreas dagegen wurden für die Strapazen mit einer sehr abwechslungsreichen und malerischen Laufstrecke belohnt.
Vor dem Start im Bergdorf Baad sorgten Alphornbläser bei den Läufern für echte Gänsehaut-Stimmung. Vor allem die Erstteilnehmer fragten sich, was die Strecke wohl bringen würde.


Diese gestaltete sich zunächst noch einfach. Der erste Kilometer verlief auf der Bundesstraße und wies sogar ein leichtes Gefälle auf. Danach wechselten die Läufer auf eine Schotterstraße, bevor die Strecke nach einem weiteren Kilometer bei Bödmen in das Gemsteltal abbog. Nun begann der Weg anzusteigen, doch bis zu Kilometer 4 gab es noch eine angenehm breite Schotterstraße. Die eigentliche Herausforderung begann erst an der hinteren Gemstelhütte. Dort ging der breite Weg in einen schmalen Steig mit hohen Stufen über. Auf zwei Kilometern waren bis zu oberen Gemstelhütte 300 Höhenmeter zu erklimmen. Auf dem Weg durch eine Klamm und an einem Wasserfall vorbei war schnelles Gehen deutlich effektiver als der Versuch, weiterhin zu joggen.

Ab der zweiten Labestelle an der oberen Gemstelhütte war der Weg nicht mehr so steil, doch es warteten noch weitere 300 Höhenmeter bis zum höchsten Punkt der Strecke bei der Widdersteinhütte. Hier verlief der sehr abwechslungsreiche und hügelige Weg auf teils felsigem und teils lehmigem Boden, was häufigen Tempowechsel erforderte. Der Ausblick war äußerst beeindruckend, doch ein eisiger Wind strapazierte die Kraftreserven der Läufer.

 


  Der Abstieg ab Kilometer 9,5 war ebenfalls eine Herausforderung für sich. Die bergerfahrenen Teilnehmer waren auf dem felsigen und mit Wurzeln überwachsenen Steig klar im Vorteil. Höchste Konzentration war nötig, um auf den steilen Serpentinen nicht auszurutschen oder umzuknicken.

Erst ab Kilometer 12 führte die Strecke wieder auf eine breitere Schotterstraße. Bei der Verpflegungsstation an der Bärgunthütte warteten Zuschauer und feuerten die Läufer lautstark mit Kuhglockengeläut an. Wer von der Höhendifferenz und den hochalpinen Kilometern nicht schon weiche Knie hatte, konnte auf der Schotterstraße noch einmal Gas geben. In Baad wartete ein Zuschauerspalier auf die Bergläufer, die im Ziel alle namentlich vom Moderator begrüßt wurden.



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